Unternehmensgründung in Berlin
Hans Hoffmann mit seiner
Belegschaft vor einer Anlage |
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Als Hans Hoffmann am ersten April 1925 die eigene Firma
Hans Hoffmann, Trocken- und Lackierofenfabrik – Apparatebau im
Südosten Berlins gründete, war er 26 Jahre alt. Als Bauschlosser
und Kunstschmiedemeister hatte er einige Jahre im Rheinland sowie in
Berlin gearbeitet und eine Zeitlang in der Berliner Meisterschule
Entwurfszeichnen unterrichtet. Erfahrungen mit dem Trockenofenbau hatte Hans Hoffmann bereits im väterlichen Betrieb sammeln können. Gustav Hoffmann hatte seine Firma im Berlin der Gründerjahre aufgebaut. Hier wurden schon im Jahre 1893 die ersten Trockenöfen aus Stahlblechen und Stabeisen gefertigt – bis dahin gab es nur gemauerte Öfen. Um die Jahrhundertwende entwickelte sich der väterliche Betrieb mit der stark aufstrebenden Berliner Industrie (Siemens, AEG, Borsig) zu einer beachtlichen Größe. Die älteren Brüder Gustav und Fritz übernahmen die väterliche Firma und vereinbarten mit Hans Hoffmann einen Konkurrenzausschluss. Hans Hoffmann hielt sein Wort und produzierte die vom Vater entwickelten Ofen-Bausysteme erst nachdem die Firma Gustav Hoffmann Ende der 20er Jahre an das Konkurrenzunternehmen Ruhland verkauft worden war. Vorerst machte er aus der Not eine Tugend – technische Vorrichtungen für Chemiewerke, Wasserwerke, Kabelfabriken und die OLEX, eine Ladeplattform für die Post, eine Kartoffelflockenanlage, die 1935 nach Russland geliefert wurde – Hans Hoffmann konstruierte, was der Markt forderte. |
![]() Die ersten Firmenadressen, Gitschiner Straße (oben, Foto 50er Jahre) und Wasserstraße (Foto unten)
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